Im Alter von 78 Jahren: Monkees-Sänger Michael Nesmith gestorben - DER SPIEGEL
Er war die Stimme hinter Hits wie »I'm a Believer« oder »Last Train to Clarksville«. In den Sechzigern galt er als Teenie-Idol. Am Freitagmorgen ist Monkees-Sänger Michael Nesmith gestorben.
Michael Nesmith bei einem Auftritt am 5. November
Foto:
Rob Grabowski / AP
Der Sänger und Gitarrist der US-Kultband The Monkees, Michael Nesmith, ist tot. Er sei am Freitag in seinem Haus friedlich eines natürlichen Todes gestorben, teilte seine Familie der Musikzeitschrift »Rolling Stone« mit. Nesmith wurde 78 Jahre alt. Sein Band-Kollege Micky Dolenz verlinkte am Freitag auf Twitter einen Bericht über den Tod des Sängers. »Ich bin untröstlich«, schrieb Dolenz. Er habe einen engen Freund und Partner verloren. 2018 hatte sich Nesmith einer vierfachen Bypass-Operation unterziehen müssen.
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Die Monkees bestanden aus Nesmith, Dolenz, dem 2012 gestorbenen Leadsänger Davy Jones und dem 2019 gestorbenen Bassisten Peter Tork. Die Band wurde 1965 eigentlich als Boyband für eine Fernsehshow gegründet. Mit ihren Hits »I'm a Believer«, »Last Train to Clarksville« sowie »Little Bit Me, Little Bit You» waren sie aber auch außerhalb des Fernsehens erfolgreich.
In den Sechzigern Teenie-Idole: The Monkees
Foto: Cinema Publishers Collection / imago images
Alle vier waren Teenie-Idole. 1967 verkauften die Monkees wie die Beatles und die Rolling Stones Millionen Alben. Wenige Jahre nach dem Ende der Fernsehserie 1968 löste sich die Gruppe zunächst auf. Doch die Musiker traten über Jahre hinweg immer wieder zusammen auf und gingen 2011 noch einmal gemeinsam auf Tour.
Nach der Auflösung der Gruppe startete Nesmith eine Karriere als Musiker, Autor, Produzent und Filmregisseur. Zudem leitete er ein Medienkunstunternehmen.