
In den späten 80ern grübelten schlaue Köpfe nicht nur darüber, wie große Datensätze stark komprimiert werden könnten, sondern auch, welche Anwendungsmöglichkeiten es geben würde. Die dann erfundene Technologie hieß MPEG-1 Audio Layer 3, kurz MP3 und genutzt wurde es anschließend bevorzugt für die Wiedergabe von Musik.
Vor KI und Robotik: MP3-Player
Der MP3-Player lief in der Hosentasche mit uns durchs Leben. Entwickelt wurde das Format MP3 unter anderem am Fraunhofer-Institut. Eine Erfindung, die die Musik-Industrie revolutioniert hat und auch zeigt, wie konsumentennah eine technische Entwicklung sein kann. Dafür steht die Fraunhofer-Gesellschaft, dessen Chef seit Mitte August Professor Holger Hanselka ist.
Fast täglich gibt es neue Fortschritte im Bereich der Künstlichen Intelligenz. Was heute schon alles möglich ist und wie Experten darüber denken, haben wir hier für Sie gesammelt.
Holger Hanselka: vom KIT zur Fraunhofer-Gesellschaft
Holger Hanselka leitete zehn Jahre das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) bevor er zur Fraunhofer-Gesellschaft kam – in dieser Zeit gewann das KIT 2019 den Titel Exzellenz-Universität. Der studierte Maschinenbauer Hanselka bescheinigt Deutschland in einigen Bereichen einen technologischen Rückstand und nennt als Beispiele Künstliche Intelligenz, Robotik und Energiespeicherung. Themen, zu denen auch die Fraunhofer Gesellschaft forscht.
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